Über uns

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er will durch seine Tätigkeit  u.a. insbesondere der Förderung der Jugend, zur Pflege der Heimatliebe, Heimatkunde und Erschließung der heimatlichen Besonderheiten, zur Pflege ihrer Sitten und Gebräuche beitragen. Dadurch sollen der Fremdenverkehr und die kulturellen Belange gefördert werden.

 

Die Idee zur Schaffung eines Waldspielplatzes war der Anlass zur Gründung des Heimatvereins im Jahr 1962. Die Herren Hermann Bauer und Emil Spriestersbach waren die treibenden Kräfte. Schon im ersten Jahr zählte der Verein 74 Mitglieder. Mit viel Fantasie und Tatkraft legten die vielen freiwilligen Helfer Rabatte und Wege an, zwischen denen lebensgroße Figuren die schönsten deutschen Märchen darstellten. Davon sind heute nur noch das Hexenhaus mit Hänsel und Gretel, das Dornröschenschloss und einiges anderes  zu finden. Erweiterungen wurden stets vorgenommen.

 

Dafür wurden aber keine Mühe und Kosten gescheut, den Spielplatz um das Vielfache zu vergrößern und Spielgeräte zu erschaffen, die die Erlebnisfähigkeit und den Bewegungsdrang der Kinder nie ermüden lassen: Karussells, Schaukeln aller Art, Seilbahn, Klettergerüste, Rutschen, Spielhäuschen, Türme mit Verbindungsstegen, ein Palisaden - Fort, drei Schutzhütten für das Familien - Picknick und - als Hauptattraktion - das besagte Schiff, groß und stattlich, für eine ganze Seeräubermannschaft. Den bewegungshungrigen Großen stehen Wanderwege zur Verfügung.


Lange Zeit gab es zur Frühlingszeit die Osternestsuche, garniert mit einer Schar munter hoppelnder Stallhasen, die viele Besucher aus der weiten Umgebung anlockte. Inzwischen ist erfreulicherweise diese Tradition vom "Freundeskreis der Kinder" wieder aufgenommen worden.


Auf einen Zettel schrieb eine Besucherin: "Dieser Märchenwald ist eine ganz tolle Sache. Nicht nur, dass er für Kinder sowie Eltern ein Paradies ist und den Kindern ein Stück Natur näher bringt - man merkt auch, dass er mit Liebe gemacht ist." Das ist ein schönes Denkmal für die vielen selbstlosen Mitarbeiter; einer sei genannt, der von der ersten Stunde an dabei war und bis zu seinem Tode sich dem Märchenwald widmete: Wilhelm Bach

 

Lebensgroße Märchenfiguren und Szenen aus den Geschichten verleiten die Erwachsenen auch zu einem Schmunzeln und vielleicht können sie sogar ohne Buch die Geschichten nacherzählen. Überall auf dem Gelände gibt es hierfür viele Sitzgelegenheiten. In dem Eichen- und Kiefernwäldchen kann man verschiedene Vögel hören und sehen, darunter den Kleiber, der mit dem Kopf nach unten den Baumstamm entlangläuft.


Neben den Standardmodellen sind einige Spielgeräte von den Mitgliedern des Heimatvereins liebevoll selbst gebaut. Ständig kommen neue Kleinigkeiten dazu, damit die Kinder immer wieder Neues entdecken können. Zur Gewährleistung der Sicherheit werden die Spielgeräte ständig überprüft.

 

Viel Spaß und märchenhafte Stunden wünscht der Heimatverein Burgschwalbach.